Plötzlich das eigene Haar zu verlieren
ist für viele Menschen mit psychischen Problemen verbunden - für unsere Kinder ist dieser Zustand weitaus problematischer. Unsere Haare sind für uns ein begehrtes Schönheitsmerkmal, für unsere Kinder aber außerdem ein Zeichen der Normalität.
Bei den Krebsformen des Kindes hat die Chemotherapie wegen ihrer Wirksamkeit meist das größte Gewicht, sie ist aber auch mit akuten Nebenwirkungen belastet.
Die Therapie dauert in der Regel sehr lange (6-12 Monate). In dieser Zeit sind die Kinder jedoch keineswegs immer im Krankenhaus, sondern überwiegend zu Hause. In manchen Behandlungsphasen können die Kinder auch tagesklinisch versorgt werden.
Nebenwirkungen der Therapie
Die unerwünschten Nebenwirkungen onkologischer (gegen den Krebs gerichtet) Therapie sind vielfältig und hängen von der Behandlungsmodalität ab.
Die Chemotherapie führt führt regelmäßig zu einem reversiblen (vorübergehenden) Haarausfall, der kleinere Kinder meist wenig stört, größere hingegen oft schon. Einige behelfen sich mit phantasievollen Kopfbedeckungen, andere beschaffen sich eine Perücke, einige zeigen die Glatze nicht ungern.
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